Wieso, Weshalb, Warum – Abenteuer Kind

Hallo 🙂

da du dich auf diese Seite verirrt hast, gehe ich davon aus, dass Du entweder schwanger bist, es werden möchtest oder das Abenteuer für dich schon lange begonnen hat und du nun auf der Suche nach Gleichgesinnten oder der Lösung nach Problemen oder einfach nach guten Tipps und Ideen bist…

Egal, was es ist, ich freue mich, dass du da bist und hoffe dass ich dir helfen kann.  Ich bin selbst Mama und das mit der gleichen Freude und auch Problemen wie alle anderen Mamas auch. Ich bin gerne Mama, bemühe mich keine Helikopter-Mama zu sein und mich interessiert alles was mit Babys/Kindern und deren Entwicklung zu tun hat… ich habe massenhaft Bücher gelesen, im Internet gesurft und mich mit allen möglichen Mamas und möchtegern Superpädagogen unterhalten.

Was ich dabei vor allem gelernt habe…. Es gibt nicht DEN einen Weg und ehrlich gesagt hat es mich verrückt gemacht, als ich anfangs versuchte alles perfekt zu machen. Das hat weder mir noch meinem Zwerg gut getan.

Ich informiere mich gut, hinterfrage sehr viel, höre auf meinen Mutterinstinkt, schaue mir mein Kind an und finde so den optimalen Weg für mich und mein Kind. Und auch der läuft nicht immer geradlinig, wie auch sonst im Leben haben wir gemeinsame Höhen und Tiefen und auch die meistern wir!

Wenn du möchtest lade ich dich herzlich ein auf dieser Seite zu stöbern und an meiner Entwicklung als Mama teilzuhaben. Vielleicht kommt dir einiges bekannt vor und du kannst dir den ein oder anderen guten Tipp mitnehmen. Ebenso freue ich mich auf Inspiration, Erfahrungsberichte deinerseits, Ideen und auch gerne andere Sichtweisen.

Jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Spaß und alles Liebe

Hannah

 

Lauter gute Vorsätze und was mein Sohn daraus machte…

Hurra endlich Schwanger!!!

Und sogleich begann ich mir zu überlegen wie ich alles machen wollte. Ich las Bücher, surfte stundenlang durchs Internet und unterhielt mich mit anderen Eltern und denen, die glauben alles zu wissen, auch wenn sie Kinder nur aus weiter ferne kennen.

Schon lange vor der Geburt wusste ich wie ich es machen wollte und wie auf gar keinen Fall – und unser Hund war ja auch ganz gut erzogen, dann würde dass mit dem Kleinen schon nicht so schwer werden… bekommen ja schließlich andere auch irgendwie hin. So schlimm konnte es ja also nicht werden….

Einer meiner festen Vorsätze war:

Das Kind schläft von Anfang an in seinem eigenen Bett 

Ich war fest davon überzeugt, dass es so laufen würde und war mir auch sicher, es zu schaffen. Bis Ben dann auf die Welt kam…. er hat es innerhalb weniger Stunden geschafft dass ich meinen ersten Vorsatz über Bord warf.

Im Krankenhaus, ein paar Stunden nach der Geburt, wollten wir dann auch mal ein wenig schlafen. Die Krankenschwestern fragten mich, wo der Kleine denn schlafen sollte. Wie gesagt, hatte ich klare Vorstellungen…. also erklärte ich, dass Ben in dem Beistellbettchen neben mir schlafen sollte. Die beiden netten Schwestern stellten alles so hin, dass nichts passieren konnte und gingen raus. Ich wünschte meinem Mann noch eine gute Nacht und machte das Licht aus…… Whääääää….. brüllte mein Sohn direkt neben mir los.

Denn ER fand die Idee überhaupt nicht gut, in seinem eigenen Bett schlafen zu müssen und tat dies auch lautstark kund. Damit war mein erster Vorsatz schon mal hinfällig. Denn natürlich holte ich meinen kleinen Engel direkt zu mir ins Bett, damit wir kuschelnd einschlafen konnten. Und dort ist er dann auch die ersten 1 1/2 Jahre geblieben und auch jetzt liegt er den zweiten Teil der Nacht noch bei uns im Bett – Und ganz ehrlich? Ich finde es sogar schön!!!

Und auch wenn mir von vielen Seiten gesagt wurde, dass es besser wäre, wenn er in seinem eigenen Bett schlafen würde…. so war Ben anderer Meinung. Er schlief einfach nirgendwo anders, bzw anfangs nur mit direktem Körperkontakt zu mir.  Er ließ mir also keine Wahl… denn eine Sache habe ich niemals gemacht, ihn schreien lassen!

Und so zog er zu uns ins Bett! Adios guter Vorsatz, Willkommen kleiner Sonnenschein 🙂 Und das war nicht der einzige Vorsatz denn er gekonnt sabotiert hat….   Thema  Essen, Stillen, TV, Verbote und Pläne… es kam anders als Gedacht.

Und alleine damit habe ich viel gelernt. Ben hat mir gezeigt, dass es von außen eben manchmal alles ganz anders aussieht, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr demütig geworden. Ich mache mittlerweile viele Dinge, von denen ich behauptet habe, sie NIEMALS zu machen und ganz anders, besser oder …. jetzt denke ich mir, dass die anderen schon ihre Gründe haben werden, warum sie so handeln, wie sie handeln…. und wenn ich es nicht verstehe frage ich eben nach, doch solange es niemandem schadet werde ich eine Teufel tun und darüber urteilen.

Es gibt viele Wege eine gute Mama zu sein…. und jede muss ihren eigenen Weg finden!